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1987 geschaffene Einzelmaske, um den in diesem Jahr aus der Taufe gehobenen Laternensprung in Hergensweiler anzuführen.
Der Nachtwächter trägt eine sog. Halbmaske, d.h. die Maske spart die Mundpartie des Trägers aus, so dass dieser verständlich sprechen und das Gedicht des Nachtwächters vortragen kann.
Bekleidet ist der Nachtwächter mir einem braunen Hut, einem dunkelgrünen, weiten Umhang und Stulpen aus Leder. Auch hat er ein Horn bei sich
In den Händen trägt er zum Einen eine Laterne und in der zum Anderen einen Helibarde.
Die Aufgabe des Nachtwächters war es die Stunden anzusagen und in der Nacht oder während Veranstaltungen, wo Häuser unbewacht bzw. leer standen, darauf zu achten, dass die damals offen in den Küchen brennenden Feuer nicht das Haus anzündeten. Dazu benötigte er eine Laterne um sich selbst zu leuchten, ein Horn um die Bewohner bei Gefahr zu warnen oder um einfach die Stunde zu melden. Die Helibarde benötigte er um sich im Notfall des Nächtens zu verteidigen bzw. um Feuer- oder Glutnester auseinander zuziehen.
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